Alles gesagt ;-)

Ich denke, wenn Ihr alle meine Einträge gelesen habt, solltet Ihr gut vorbereitet sein für Eure Hausarbeit!!

Ich hoffe, ich habe alle Felder abgedeckt! Falls Ihr Fragen habt oder Wünsche offen geblieben sind, dann schreibt mir gerne Kommentare, ich werde sie schnellstmöglich beantworten und Einträge ergänzen oder hinzufügen!

Bis dahin, frohes Schaffen!!

Vera

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Vorstellung eines Buches über das Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten

Die Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten: Ein Leitfaden für Seminararbeiten, Bachelor-, Master- und Magisterarbeiten, Diplomarbeiten und Dissertationen von Matthias Karmasin und Rainer Ribing

Falls jemand noch mehr Input braucht, dem empfehle ich dieses Buch!! Vor allem wenn es an Abschlussarbeiten geht, hilft es, wenn jedes kleinste Detail beschrieben wird, damit wirklich nichts mehr schief geht!

Die Produktbeschreibung bei Amazon.de für dieses Buch lautet:

Literaturtest

Dieses Buch gibt Selbstvertrauen bei der Erstellung erster eigener Arbeiten. Alle wichtigen Fragen zu Aufbau, Formatierung etc. werden beantwortet. Formale Probleme werden nach der Lektüre kein Kopfzerbrechen bereiten — nun kann es an den Inhalt gehen!Ist die Fragestellung klar formuliert? Passt sie zum Thema und schöpft sie das Thema in Breite und Tiefe so aus, wie man es von einer Semester-, Magister-, Diplom- oder Doktorarbeit erwarten kann? Oder werden Allgemeinplätze ausgebreitet — ohne vernünftige und lückenlose Beleg- und Beweisketten? Das sind wichtige Fragestellungen für die Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit. Der Inhalt ist allerdings nur ein Aspekt, es geht immer auch um die Form, also die Gestaltung. Die klügsten Gedanken gehen unter, wenn die Arbeit schlecht aufgebaut ist. Umgekehrt gilt natürlich auch, dass selbst die beste Gestaltung einen dürftigen Inhalt nicht retten kann. 

Inhaltliche Fragen kann ein allgemeiner Ratgeber wie dieser kaum beantworten. Die beiden jungen Autoren wissen das und haben in ihrem schlanken Buch daher auch nur einige Anmerkungen zum Korrekturvorgehen der Dozenten gemacht. Was lesen sie zuerst, und worauf achten sie besonders? Dieses Buch bietet eine vollständige Arbeitsanleitung für die Gestaltung einer guten wissenschaftlichen Arbeit: besondere Sorgfalt auf Anfang und Schluss verwenden, folgerichtig aufbauen, richtig zitieren und formatieren, wissenschaftliche Quellen recherchieren und schließlich so präsentieren, dass der Leser auf intelligente Art unterhalten wird.

Wie das geht und was dazu genau zu tun ist, beschreiben die Autoren mit klaren Worten und einer Fülle von Beispielen; ganze Seiten zitieren die Benutzeroberflächen von MS Word mit Formatierungshinweisen. Konkreter geht es nicht. Und zu guter Letzt: Der Band setzt keinerlei Vorwissen voraus und ist für Studierende aller geistes-, sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Fächer geeignet. –Dr. Stefan Rusche

Pressestimmen

Dieses Buch bietet Einsteigern sowie auch erfahrenen Autoren und Autorinnen ein optimales Intro in die Welt des wissenschaftlichen Arbeitens. Durch zahlreiche plakative und leicht verständliche Praxis- und Anwendungsbeispiele wird dem Leser auf perfekte Art und Weise der Einstieg in den wissenschaftlichen bzw. akademischen Arbeitsprozess er möglicht. (Der Ingenieur – Heft 4/09)

Neu kostet es 11,90 € und ist somit sehr erschwinglich!

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Das Korrekturlesen

Jeder macht Fehler!! Ihr auch, vor allem Flüchtigkeits- oder blöde Tippfehler schleichen sich immer ein! Daher ist das Korrekturlesen Eurer Arbeit unerlässlich!

Mein Tipp ist, lasst euch eine Nacht Ruhe von der Arbeit und lest mit frischem und freiem Kopf am nächsten Tag durch. Der gewonnene Abstand lässt euch Fehler finden, die sonst leicht überlesen würden!!

Achtet beim Korrekturlesen auf:

Rechtschreib- und Grammatikfehler.

Wiederholungen und unvollständige Sätze

Verständlichkeit und Komplexität Eurer Sätze

Leserführung

Schlüssigkeit Eurer Aussagen

Formale Aspekte, wie das richtige Zitieren , Kapitelnummerierungen, Zeilenabstand und Schriftart/größe etc.

Ich habe es bisher immer so gemacht, dass ein “Nichtexperte” meine Arbeit zu lesen bekommt. Dieser kann objektiv beurteilen, ob eure Arbeit verständlich ist und außerdem findet er immer Fehler, die man selbst nicht sieht. Also fragt Freunde, Eltern oder Geschwister, ob sie nicht Lust hätten, Euch zu helfen!

Wenn Eure Arbeit fertig geschrieben ist und ihr Euch sicher seid, dass alle Fehler ausfindig gemacht worden sind -> Ab damit in den Drucker oder ins E-Mail Postfach!! Es nützt nichts, sich verrückt zu machen! Im schlimmsten Fall verschlechtbessert man nur noch, je länger man davor sitzt!!

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Formale Gestaltung

Bei den meisten Arbeiten kann man einem Schema folgen:

Der Text muss sich in gut lesen lassen können, also forden die meisten Dozenten als Schriftgröße 12 und als Schriftart Times New Roman oder Arial, Blocksatz und 1,5-fachen Zeilenabstand. Überschriften dürfen meist etwas größer ausfallen und fett geschrieben sein. Ich kenn es außerdem so, dass es nicht erwünscht ist, wenn für jedes Kapitel eine neue Seite angebrochen wird -Außnahme ist das Literaturverzeichnis.

Jede Arbeit braucht ein Deckblatt und ein Inhaltsverzeichnis!

Als kleine Unterstützung hier eine Formatvorlage: Formatvorlage

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Das Literaturverzeichnis und die verschiedenen Zitierweisen

Jede Arbeit muss aufweisen, mit welchen Quellen Ihr gearbeitet habt. Dass Ihr das Rad nicht neu erfindet, ist allen klar – Sollt Ihr ja auch gar nicht, aber wer euren Überlegungen den nötigen Input verliehen hat, müsst ihr kennzeichnen!!

Euer Literaturverzeichnis (am Ende Eurer Arbeit) wird alphabetisch sortiert und die Quellen werden wie folgt aufgeführt:

  • Monographien

Borsdorf, A. (1999): Geographisch denken und wissenschaftlich arbeiten: eine Einführung in die Geographie und in Studientechniken. Gotha.

  • Sammelbände

Achtenhagen, F. u. H.L. Heyer  (Hrsg.) (1971): Curriculumrevision. Möglichkeiten und Grenzen. München.

  • Reihen- und Serientitel

Flohn, H. (1985): Das Problem der Klimaänderungen in Vergangenheit und Zukunft. Darmstadt. (Erträge der Forschung. Bd. 220).

  • Zeitschriftenaufsätze

Bach, W. (1986): Klimamodelle. Ihre Anwendung in der Spurengas- und Wirkungsforschung. In: Annalen der Meteorologie. Bd. 23. S. 67-71.

  • Aufsätze aus Sammelbänden, Reihentiteln u.s.w.

Schäfer, F.K. (1970): Exzeptionalismus in der Geographie. Eine methodische Untersuchung. In: Bartels, D. (Hrsg.): Wirtschafts- und Sozialgeographie. Köln. (Neue Wissenschaftliche Bibliothek 35). S. 50-65.

  • Lexikonartikel

Aagesen, L.A. (1969): Grönland. In: Tietze, W. (Hrsg.): Westermann Lexikon der Geographie. 2. Band. Braunschweig. S. 283-285.

  • Internetquellen

Handelskammer Hamburg (2004): „Weichen für bessere Vermarktung gestellt“ – Handelskammer begrüßt Beschluss zur Hamburg Marketing GmbH. http://www.hk24.de. 29. Januar 2004.

Ihr müsst euer Literaturverzeichnis aber nicht in Unterpunkte gliedern!

Alles schön und gut, aber wie verweist Ihr denn nun im Fließtext?

Da gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Mit Fußnoten -> Ihr setzt nach dem direkten oder indirekten Zitat eine Fußnote und verfrachtet den Kurzwerweis in die Fußzeile. Vorteil: Der Lesefluss ist ungehindert. Nachteil: Die Verweise sind nicht ganz einfach zuzuordnen, vor allen bei mehreren Quellen pro Seite und Die Fußzeile ist voll, andere Anmerkungen finden keinen Platz.

2. im Fließtext in Klammern -> Ihr setzt den Kurzwerweis direkt in den Fließtext. Vorteil: Der Verweis ist klar zuzuordnen und lässt die Fußzeile für Anmerkungen frei. Nachteil: Der Lesefluss wird etwas gestört.

Auf jeden Fall gehört aber rein:

bei wörtlichen also direkten Zitaten:

Nach dem wörtlichen Zitat, das in Anführungszeichen steht, folgt in einer Klammer der Quellenverweis in Kurzform: „Zitat“ (Mustermann 2005, S. 29).

Hinzugefügte oder veränderte Worte werden in Klammern gesetzt (Wort), Auslassungen durch drei Punkte in Klammern gekennzeichnet (…).

Stehen in Texten Wörter oder Sätze als Zitat und die Originalquelle ist nicht verfügbar, wird das folgendermaßen gekennzeichnet:

Die USA sehen in Lateinamerika einen „Hinterhof“ (Rose 1995, S. 7; zitiert nach Peters 1997, S. 11) ihres Staatsgebiets.

Wird aufeinanderfolgend dieselbe/derselbe AutorIn aus einem Werk zitiert, kann das durch ein (ebd.) gekennzeichnet werden. Ist die Seitenzahl eine andere als beim ersten Zitat, wird diese zusätzlich angegeben (ebd. S. 17).

bei indirekten Zitaten: wie oben nur wird ein vgl. (vergleiche) vorgestellt. Damit zeigt ihr die Quelle, an der Ihr euch orientiert habt, aber sagt aus, dass ihr den Inhalt nur sinngemäß wiedergegeben habt und nicht wörtlich.

Quelle: (Entwurf: Prof. Dr. Bärbel Leupolt, Institut für Geographie der Universität Hamburg, 2007)

Erkundigt Euch aber auf jedem Fall noch einmal bei Euren Dozenten, ob es bei Euch am Institut besondere Anforderungen an die Zitierweisen gibt! Manche mögen’s eben ein wenig anders als die Anderen ;-)

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Einleitung und Fazit schreiben

Das Institut für Anglistik und Amerikanistik der Uni Hamburg hat hilfreiche Tipps zum Verfassen von Einleitungen und Fazits formuliert:

“Die Arbeit sollte in der Einleitung die Problemstellung benennen und Ihr methodisches Vorgehen kurz erläutern, anders formuliert, sie sollte Ihr Erkenntnisinteresse auf den Punkt bringen und Ihren Untersuchungsgang kurz aufzeigen.

Am Ende der Arbeit sollte noch eine Zusammenfassung stehen, die freilich nicht nur Inhaltliches wiedergibt, sondern noch einmal kurz und prägnant (auch ca. eine Seite) das Erkenntnisinteresse aufgreift und Ihre wesentlichen Ergebnisse aufzeigt. Es ist auch möglich, aber nicht nötig, in der Schlussbetrachtung auf anschließende Fragen oder auf den größeren Kontext zu verweisen. “ (Quelle: http://www.uni-hamburg.de/iaa/arbeitsschritte.html)

Ich formuliere auch die Einleitung immer am Ende meiner Arbeiten, denn dann kann ich am besten auf oben genannte Punkte eingehen. Wenn Ihr Euch aber als Leitfaden die Einleitung am Anfang überlegen möchtet, ist das natürlich auch sinnvoll. Schaut dann aber nach Fertigstellung der Arbeit noch einmal, ob ihr Euch tatsächlich daran gehalten habt. Falls nicht, überarbeitet die Einleitung noch einmal!

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Der Hauptteil

Schreiben ist ein Prozess, etwas das sich entwickelt. Nicht jeder Satz, jeder Absatz muss gleich beim ersten Mal richtig und schlüssig formuliert sein. Wenn ihr an einem Gliederungspunkt nichtweiterkommt , macht erstmal an einem anderen weiter. Wichtig ist, mit einer gewissen Gelassenheit an die Arbeit zu gehen; nicht zwanghaft nach der exakten Formulierung zu suchen, sondern sich auf den Inhalt zu konzentrieren.

Gebt Eure Entwürfe möglichst oft Freunden oder Bekannten zum Lesen, sprecht darüber, lasst Euch auf Kritik und Änderungsvorschläge ein. Hilfreich kann auch sein, sich Anregungen aus Arbeiten anderer Schüler bzw. Studenten – zum gleichen oder zu einem ähnlichen Thema zu holen. Hier haben dann auch die Referate-Server ihre Berechtigung. Oft stellt sich dann heraus, daß die eigenen Überlegungen gar nicht so schlecht waren. Zum Beispiel: Hausarbeiten.de

Wichtigste Regel ist beim Schreiben: Führt Eure Gedanken so aus, dass jeder Andere sie nachvollziehen kann und fügt Euren Inhalt so zusammen, dass er schlüssig ist und euer Anliegen nicht unabgeschlossen endet!

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