Jede Arbeit muss aufweisen, mit welchen Quellen Ihr gearbeitet habt. Dass Ihr das Rad nicht neu erfindet, ist allen klar – Sollt Ihr ja auch gar nicht, aber wer euren Überlegungen den nötigen Input verliehen hat, müsst ihr kennzeichnen!!
Euer Literaturverzeichnis (am Ende Eurer Arbeit) wird alphabetisch sortiert und die Quellen werden wie folgt aufgeführt:
Borsdorf, A. (1999): Geographisch denken und wissenschaftlich arbeiten: eine Einführung in die Geographie und in Studientechniken. Gotha.
Achtenhagen, F. u. H.L. Heyer (Hrsg.) (1971): Curriculumrevision. Möglichkeiten und Grenzen. München.
Flohn, H. (1985): Das Problem der Klimaänderungen in Vergangenheit und Zukunft. Darmstadt. (Erträge der Forschung. Bd. 220).
Bach, W. (1986): Klimamodelle. Ihre Anwendung in der Spurengas- und Wirkungsforschung. In: Annalen der Meteorologie. Bd. 23. S. 67-71.
- Aufsätze aus Sammelbänden, Reihentiteln u.s.w.
Schäfer, F.K. (1970): Exzeptionalismus in der Geographie. Eine methodische Untersuchung. In: Bartels, D. (Hrsg.): Wirtschafts- und Sozialgeographie. Köln. (Neue Wissenschaftliche Bibliothek 35). S. 50-65.
Aagesen, L.A. (1969): Grönland. In: Tietze, W. (Hrsg.): Westermann Lexikon der Geographie. 2. Band. Braunschweig. S. 283-285.
Handelskammer Hamburg (2004): „Weichen für bessere Vermarktung gestellt“ – Handelskammer begrüßt Beschluss zur Hamburg Marketing GmbH. http://www.hk24.de. 29. Januar 2004.
Ihr müsst euer Literaturverzeichnis aber nicht in Unterpunkte gliedern!
Alles schön und gut, aber wie verweist Ihr denn nun im Fließtext?
Da gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Mit Fußnoten -> Ihr setzt nach dem direkten oder indirekten Zitat eine Fußnote und verfrachtet den Kurzwerweis in die Fußzeile. Vorteil: Der Lesefluss ist ungehindert. Nachteil: Die Verweise sind nicht ganz einfach zuzuordnen, vor allen bei mehreren Quellen pro Seite und Die Fußzeile ist voll, andere Anmerkungen finden keinen Platz.
2. im Fließtext in Klammern -> Ihr setzt den Kurzwerweis direkt in den Fließtext. Vorteil: Der Verweis ist klar zuzuordnen und lässt die Fußzeile für Anmerkungen frei. Nachteil: Der Lesefluss wird etwas gestört.
Auf jeden Fall gehört aber rein:
bei wörtlichen also direkten Zitaten:
Nach dem wörtlichen Zitat, das in Anführungszeichen steht, folgt in einer Klammer der Quellenverweis in Kurzform: „Zitat“ (Mustermann 2005, S. 29).
Hinzugefügte oder veränderte Worte werden in Klammern gesetzt (Wort), Auslassungen durch drei Punkte in Klammern gekennzeichnet (…).
Stehen in Texten Wörter oder Sätze als Zitat und die Originalquelle ist nicht verfügbar, wird das folgendermaßen gekennzeichnet:
Die USA sehen in Lateinamerika einen „Hinterhof“ (Rose 1995, S. 7; zitiert nach Peters 1997, S. 11) ihres Staatsgebiets.
Wird aufeinanderfolgend dieselbe/derselbe AutorIn aus einem Werk zitiert, kann das durch ein (ebd.) gekennzeichnet werden. Ist die Seitenzahl eine andere als beim ersten Zitat, wird diese zusätzlich angegeben (ebd. S. 17).
bei indirekten Zitaten: wie oben nur wird ein vgl. (vergleiche) vorgestellt. Damit zeigt ihr die Quelle, an der Ihr euch orientiert habt, aber sagt aus, dass ihr den Inhalt nur sinngemäß wiedergegeben habt und nicht wörtlich.
Quelle: (Entwurf: Prof. Dr. Bärbel Leupolt, Institut für Geographie der Universität Hamburg, 2007)
Erkundigt Euch aber auf jedem Fall noch einmal bei Euren Dozenten, ob es bei Euch am Institut besondere Anforderungen an die Zitierweisen gibt! Manche mögen’s eben ein wenig anders als die Anderen